Foto aus den 1930er Jahren

Wer war Gisa Feuerberg?

Gisa Feuerberg wurde am 17. März 1925 in Czortkow in Galizien, das heute zur Ukraine gehört, geboren. Sie war eine der zehn Menschen mit Behinderung und jüdischer Religions- zugehörigkeit, die der sogenannten T4-Aktion der Nationalsozialisten im September 1940 zum Opfer fiel. Zusammen mit neun weiteren Bewohnern der Vorwerker Diakonie wurde sie zunächst nach Hamburg-Langenhorn und anschließend weiter in die sogenannte Landespflegeanstalt nach Brandenburg an der Havel gebracht, wo alle getötet wurden. Ihr Name steht stellvertetend für alle zehn Ermordeten. Ihr Leben und Sterben soll uns Mahnung und Ansporn sein, ein Zeichen gegen Vergessen und Gleichgültigkeit setzen.